Zum Hauptinhalt springen

Klassische Dermatologie


Zum Gebiet der klassischen Dermatologie gehören die Diagnostik und Therapie der Erkrankungen von Haut, Haaren und Nägeln bei Kindern und Erwachsenen.

Akne

Akne ist eine entzündliche Erkrankung der Talgdrüsen, die häufig während der Pubertät auftritt. Eine Verhornungsstörung der Talgdrüsenausführungsgänge führt zur Entstehung von Mitessern (Komedonen), die sich später entzünden können. Diese Verhornungsstörung lässt sich mit verschiedenen Wirkstoffen in Cremes oder Tabletten und durch kosmetische Verfahren wie Mikrodermabrasion und Fruchtsäurepeeling behandeln. Aknenarben lassen sich durch eine Behandlung mit dem fraktionierten CO2-Laser verbessern.

Nagelpilz

Der Befall der Nägel durch Pilze wird als Onychomykose bezeichnet. Häufiger sind die Fußnägel als die Fingernägel betroffen, weil warmes und feuchtes Milieu das Pilzwachstum begünstigt. Die Pilzhyphen wachsen in die Nagelplatte ein und können zur Verdickung, Weiß- oder Braunfärbung oder zur Ablösung des Nagels führen. Meist ist die Pilzinfektion der Nägel durch Lösungen und Tabletten zu behandeln. In Ausnahmefällen kann auch eine unterstützende oder alleinige Lasertherpie helfen.

Neurodermitis

Die Neurodermitis ist eine der häufigsten Hauterkrankungen im Kindesalter. Endogenes Ekzem, atopisches Ekzem oder atopische Dermatitis bezeichnen alle diese Erkrankung, die auch mit einer Neigung zu Allergien und dem Risiko zur Entwicklung von Heuschnupfen und Asthma einhergeht. Zur Behandlung stehen neben Kortison alternative Wirkstoffe als Creme oder Systemtherapie oder UV-Licht zur Verfügung.

Haarsprechstunde

Haarausfall kann verschiedene Ursachen haben. Neben modernen Untersuchungsmethoden mit computergestützter Analyse (TrichoLAB und Trichoscan) zur Klärung der Stärke und der Auslöser des Haarausfalls, gibt es wirksame Therapien auch gegen den anlagebedingten Haarausfall. Neben Lösungen zur äußerlichen Therapie bieten wir in unserer Praxis auch die Mesotherapie an, das heißt, Injektion von Vitaminen und Spurenelementen in die Kopfhaut, um das Haarwachstum anzuregen. Besonders wirksam kann PRP Platelet Rich Plasma gewonnen aus eigenem Blut sein.

Warzen

Warzen werden durch eine Infektion der Haut mit humanen Papillomviren ausgelöst.
Hartnäckige Warzen, die nicht auf die Behandlung mit herkömmlichen Lösungen ansprechen, können vereist oder chirurgisch, gegebenenfalls auch mit dem Laser, entfernt werden.

Schuppenflechte

Die Psoriasis ist eine chronisch-entzündliche in Schüben verlaufende Hautkrankheit, die auch Nägel und Gelenke betreffen kann. In den letzten Jahren sind einige neue Medikamente entwickelt worden, die die Krankheitsaktivität lindern können.

Hyperhidrose (übermäßiges Schwitzen)

In erster Linie ist Schwitzen ein physiologischer, das heißt normaler natürlicher Vorgang, um sich zum Beispiel bei Hitze und körperlicher Aktvität vor Überhitzung zu schützen. Wenn man an übermäßigem Schwitzen leidet, ist dies meist anlagebedingt und selten organisch verursacht, stellt aber dann oft eine große Beeinträchtigung und Einschränkung im täglichen Leben für die Betroffenen dar.

Es gibt viele Behandlungsmöglichkeiten für krankhaftes Schwitzen von pflanzlichen Wirkstoffen, über bestimmte Deos, Iontopherese, Tabletten, Boltulinum-Injektionen und auch chirugische Verfahren. 

Rosazea, Couperose

Leichte Formen der Rosazea können stabilisierend mit entsprechenden Kosmetika, ergänzt durch Ultraschall, behandelt werden. Bei stärkeren Formen lässt sich das Hautbild mit verschreibungspflichtigen Cremes und Tabletten oder einem milden Fruchtsäurepeeling verbessern. Störende Äderchen können mit dem KTP-Laser wirkungsvoll verödet werden, während gröbere Poren oder vergrößerte Talgdrüsen mit dem CO2-Laser abgetragen werden können.

Photodynamische Therapie (PDT)

Die photodynamische Therapie (PDT) ist eine schonende medizinische Behandlung, bei der krankhaft veränderte Hautzellen gezielt zerstört werden. Dabei wird eine spezielle lichtempfindlichmachende Creme aufgetragen und der Wirkstoff sammelt sich vorallem in kranken Zellen an. Anschließend wird die Stelle mit speziellem Licht bestrahlt und dadurch werden die erkrankten Stellen zerstört, gesundes Gewebe bleibt weitgehend erhalten. Diese Therapie kommt hauptsächlich bei Vorstufen von weißem Hautkrebs zum Einsatz, ist sehr schonend und einfach ambulant durchzuführen.

Allergologie

Die Allergologie ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Erkennung und Behandlung von Überreaktionen des Immunsystems auf eigentlich harmlose Stoffe wie zum Beispiel Pollen, Nahrungsmittel, Insektengift oder Medikamente beschäftigt.

 

Allergisches Kontaktekzem

Allergische Kontaktekzeme treten als akute Ekzeme mit scharf begrenzter Rötung, Bläschenbildung und Juckreiz im Bereich der Kontaktstellen zum Allergen auf. Häufige Kontaktallergene sind zum Beispiel Nickel, Duftstoffe und Konservierungsstoffe.

Daneben gibt es toxische Kontaktekzeme am häufigsten an den Händen durch wiederholte Schädigung der Hautbarriere durch Wasser, Seife, Desinfektionsmittel oder andere Haut-reizende Stoffe.

Heuschnupfen

Heuschnupfen beziehungsweise allergische Rhinitis wir durch eine IgE-Antikörper-vermittelte Allergie vom Soforttyp ausgelöst. Häufige Inhalationsallergene sind Pollen, Tierhaare und Hausstaubmilben. Manchmal sind auch die tieferen Atemwege von der Allergie betroffen, so dass ein allergisches Asthma besteht. Um den Verdacht auf eine Allergie abzuklären, wird der sog. Pricktest mit den verdächtigen Allergenen durchgeführt.

Hyposensibilisierung

Bei der Hyposensibilisierung wird normalerweise über 3 Jahre entweder ganzjährig oder präsaisonal mit dem Allergen behandelt. Das Allergen wird entweder über Spritzen oder Tropfen eingenommen. Durch die Behandlung wird eine Toleranz gegenüber dem Allergen induziert, so dass die Beschwerden im Durchschnitt deutlich nachlassen.

Hyposensibilisierungen können bei Pollen-, Hausstaubmilben- und Insektengiftallergien durchgeführt werden.

Allergietest

Zur Diagnostik von Allergien auf Inhalationsallergene wie beispielsweise Pollen, Hausstaubmilben und Tierhaare oder IgE-vermittelte Nahrungsmittel-Allergien wird der Pricktest an der Haut durchgeführt. Er dauert etwa 20 Minuten und das Ergebnis wird unmittelbar ausgewertet. Zusätzlich können auch Allergen-spezifische Antikörper im Blut gemessen werden.

Geht es um die Abklärung der Ursachen von Ekzemen, kann zur Feststellung von Kontaktallergien zum Beispiel auf Duftstoffe, Nickel oder Konservierungsstoffe ein Epikutantest durchgeführt werden. Dabei werden die zu testenden Allergene auf den Rücken geklebt und müssen dort zwei Tage belassen werden. Die Auswertung erfolgt am dritten Tag.

Headline

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit, sed do eiusmod tempor incididunt ut labore et dolore magna aliqua. Ut enim ad minim veniam, quis nostrud exercitation ullamco laboris nisi ut aliquip ex ea commodo consequat.
Formular ...